Erstkommunion

Verschiebung der Erstkommuniongottesdienste 

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wurde in einem Brief des Bistums Trier mitgeteilt, dass die Feiern der Erstkommunion im April und Mai auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben werden müssen, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat. 
Wann dieser Zeitpunkt sein wird, kann heute wohl noch niemand sagen, da wir zunächst einmal abwarten müssen bis sich die Situation entspannt hat und von der Bistumsleitung - die sich den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Instituts anschließen - die Erlaubnis erteilt wird, wieder Gottesdienste feiern zu dürfen. Ich informiere Sie frühzeitig, wann und in welcher Form die Erstkommunionfeiern stattfinden können und an welchen Tagen die weitere Vorbereitung auf diesen wichtigen Tag im Leben Ihrer Kinder und Ihrer Familie sein wird. 
Diese drastische Entscheidung ist der Bistumsleitung nicht leichtgefallen und wir wissen, was dies für Sie und für viele unserer Mitmenschen bedeutet. Als Christen haben wir jedoch Verantwortung für unsere Mitmenschen wie für uns selbst. 
Ich hoffe, Ihnen aufgrund dieser frühzeitigen Entscheidung die nötige Planungssicherheit zu geben. 
Mit der Bitte um Verständnis zum Wohle unserer Gesellschaft verbleibe ich 
mit freundlichen Grüßen und der Bitte - bleiben Sie und Ihre Familie gesund. 

Michael Jakob, Pfarrer 

 

          Heute noch muss ich in deinem Haus zu Gast sein

Das sagte Jesus damals zum Zöllner Zachäus, das sagt Jesus auch heute jedem einzelnen Kind, das sich auf die Erstkommunion vorbereitet.

Wir gehen den Glaubensweg ganzheitlich

Wir nennen den Weg der Erstkommunionvorbereitung einen ganzheitlichen Weg, denn in den kleinen Schritten der Kommunionvorbereitung tragen wir nicht einfach nur viele Steine zusammen, sondern erschließen in dem Einen immer das Ganze. D. h. in Bezug auf uns Menschen: Die Sinne und das Herz werden angesprochen, der Einzelne und die Gemeinschaft, Welt und Gott, Schöpfung und Erlösung, das Gute und die Sehnsucht nach Heil, Lebenserfahrungen und Verheißung Jesu. Das alles durchdringt sich, gestaltet den einen Weg. Es ist ein achtsamer Weg von außen nach innen. Die Kinder werden in das Geschehen mit einbezogen; sie werden zu einem Teil der Geschichte. So wird versucht mit Herz und Verstand das alltägliche Leben zu öffnen, damit Gott Raum in unserem Leben und dem der Kinder findet.

Der allgemeine Aufbau jeder Katechese

In der Kommunionvorbereitung wollen wir nicht nur über Jesus reden, sondern vielmehr einen Raum eröffnen, in dem Jesus eintreten kann, so dass wir mit ihm gehen und er bei uns ist. Daher heißt die Kommunionvorbereitung auch: «Heute noch muss ich bei dir zu Gast sein.» Aus diesem Grund erzählen wir die Begegnung mit Jesus gern in der Gegenwartsform. Diese Geschichten werden meistens durch das Entzünden der „Jesuskerze“ eröffnet. Wenn wir die Kerze entzünden, verkünden wir schweigend: „Jesus, du bist unter uns. Lass uns dich erkennen!“

Die Gestaltung des Mittebildes - am Ende jeder Gruppenstunde - ist die Antwort der Kinder auf einen Eindruck, den die Kinder gewonnen haben durch die Jesus-Geschichte. Anschließend können die Kinder noch in Ruhe verweilen, jedes auf seine Art.

Vier Schritte strukturieren jeweils die Katechesen:

  1. Wir versammeln uns im Kreis
  2. Die Erschließung des Lebens, in der ein „Mitte - Bild” wächst und sich die eigene Mitte erschließt.
  3. Die biblische Erzählung (die Begegnung mit Jesus), auf die wir in unserer Mitte hören können.
  4. Die antwortende Gestaltung, die Ausdruck der Kinder und Vertiefung ist.
    (Gebet, Tanz, Lied, Gestaltungsblatt...)

Das Wichtigste: Die Kinder werden während der gesamten Vorbereitungszeit von ihren Eltern mitbegleitet.

 

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