"Stern über Bethlehem, bei uns zuhause" - Eine Aktion für Familien am Heiligen Abend

sternschnuppe

Wir laden alle Familien zu einer besonderen Aktion rund um den Heiligen Abend / Weihnachten ein.

Gestalte einen Stern, oder noch besser, gestaltet für jeden der zu eurer Familie gehört einen Stern. Bringt diesen bei euch an einem Fenster oder der Haustür an, vielleicht sogar mit einer Beleuchtung. So habt ihr euer eigenes Sternenfenster. 

An Heilig Abend stellt euch bitte um 17:00 Uhr draußen an euer Sternenfenster oder vor die Haustür und singt gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. In den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Morbach werden um diese Uhrzeit die Glocken läuten und uns die Frohe Botschaft verkünden „Gott wird Mensch im
Kind in der Krippe“

Wenn ihr Glück habt hört ihr noch andere Familien in eurer Nachbarschaft singen und könnt in den nächsten Tagen bei einem Weihnachtsspaziergang schauen, welch tolle Sternenfenster – und Türen in eurem Ort entstanden sind. Überall dort findet ihr den Stern von Bethlehem, überall dort ist Jesus für die Menschen geboren.

Auf der Rückseite dieses Briefes findet ihr das Bild einer Krippe, malt es doch aus und stellt es unter euren Tannenbaum, oder auf euren Weihnachtstisch. Gerne könnt ihr beim Weihnachtsspaziergang durch euren Ort auch die Weihnachtskrippe in der Kirche besuchen.

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen wir allen Familien

Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger der

Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden Morbach und Monzelfeld

Gerlinde Paulus-Linn, Michael Jakob, Dr. Harald Müller-Baußmann, Nicole Günter, Florian Brödner, Dorothea Berresheim, Markus Weilhammer

Die Weihnachtsgeschichte

Bis heute feiern wir die Geburt von Jesus an Weihnachten. In dieser Zeit befahl der römische Kaiser allen Bewohnern in ihre Heimat zu gehen. Er wollte zählen, wie viele Leute in seinem Reich lebten. Sie sollten sich dort in Listen eintragen. Josef, der Mann von Maria, musste also in seine Heimat Betlehem – er nahm seine Frau Maria mit. Der Weg war sehr beschwerlich, da Maria hochschwanger war. Sie mussten irgendwo übernachten – aber egal, wo sie anklopften: niemand hatte ein Bett für sie frei.

Schließlich fanden sie einen verlassenen Stall, in dem sie bleiben konnten. In dieser Nacht bekam Maria ihren Sohn. Diese Nacht nennen wir deshalb die "Heilige Nacht". Wie der Engel es gesagt hatte, gaben Maria und Josef dem Baby den Namen Jesus.

In der Nähe saßen Hirten auf dem Feld und bewachten ihre Schafherde. Sie erschraken als ein Engel plötzlich vor ihnen schwebte. "Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude!", sagte er. Er erzählte ihnen von der Geburt des Sohnes Gottes. Neugierig machten sich die Hirten auf den Weg zum Stall, in der Maria, Josef und Jesus waren. Das wollten sie mit eigenen Augen sehen!

Die Hirten erkannten, dass diese Nacht wirklich eine besondere Nacht war. Die Nacht in der der Sohn Gottes geboren ist. Sie freuten sich, denn er würde viel Gutes für die Menschen tun.

Ein Weihnachtssegen:

Gott der Herr, der Mensch wird im Kind in der Krippe, segne uns und behüte uns. Das Lächeln des Kindes treffe unser Herz und lasse uns selbst lächeln. Die Liebe seiner Mutter berühre uns und segne alle die wir lieben. Das Vertrauen des Josef lasse den Glauben in uns wachsen an die Botschaft dieser Heiligen Nacht. So segne, behüte und bewahre uns der Menschgewordene Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen
(G.P-L)

liedtext stern ueber bethlehem

2. Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn / und lässt uns alle das Wunder hier sehn, / das da geschehen, was niemand gedacht, / Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.

3. Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel, / denn dieser arme Stall birgt doch so viel. / Du hast uns hergeführt, wir danken dir. / Stern über Bethlehem, wir bleiben hier.

4. Stern über Bethlehem, kehr ‘n wir zurück, / steht noch ein heller Schein in unserm Blick, / und was uns froh gemacht, teilen wir aus, / Stern über Bethlehem, schein auch zuhaus.

T.+M.: Alfred Hans Zoller
Gustav Bosse Verlag Kassel

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