kfd-Hochwasserhilfe: über 130.000 Euro wurden für die Hochwasseropfer in Rheinland-Pfalz gespendet und werden als Soforthilfe weitergeleitet.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – kfd Diözesanverband Trier hat direkt nach der Flut zu einer Spendenaktion aufgerufen. Die Hilfsbereitschaft ist angesichts der Bilder und Berichte von Hochwasseropfer sehr hoch. Aus dem ge-samten Bundesgebiet spenden kfd-Gruppen, Mitglieder und Einzelpersonen. Die Bilder der Verwüstung sind für alle schockierend. Viele kfd-Mitglieder leben in den betroffenen Gebieten wie Ehrang, Kordel, Wittlich, in den kleinen Dörfern der Eifel, im Bitburger Land, dem Maifeld und besonders viele im Ahrtal. 
Die Berichte, die uns fast täglich mit der Bitte um Unterstützung erreichen, be-schreiben das gesamte Ausmaß. Es wird für viele Menschen noch sehr lange dauern bis sie wieder ein zuhause haben, manche gehen auch nicht wieder zurück. Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Ohne die praktische Hilfe unzähliger (ehrenamtlicher) Helfer und Helferinnen wären die Aufräumarbeiten längst nicht so weit fortge-schritten. Es keimt Hoffnung. Marita Fitzke, kfd Diözesanvorstandsmitglied aus Dernau und Hochwasseropfer, berichtet „das waren Menschen, die ich gar nicht kannte. Die Hilfsbereitschaft war grenzenlos.“ Eine Helferin gesteht ihr, wie schön „die tolle Erfahrung Eimerkette“ gewesen sei und dass die Katastrophe ein Weckruf für die jungen Leute ist. Fitzke sieht nach vier Wochen, wie viele Menschen im Ahr-tal um ihre Heimat trauern. „Viele Häuser werden komplett abgerissen. Das Ahrtal, es wird nicht mehr so sein wie früher.“ 
Die finanzielle Unterstützung und Spendenbereitschaft ist überwältigend. Bis heute wurden über 130.000 Euro (auf das Konto der kfd) gespendet, die ersten Beträge konnten schon ausgezahlt werden. Der Diözesanvorstand möchte eine unkompli-zierte Soforthilfe leisten. „Mit unserer Soforthilfe können wir keine großen bauli-chen Wiederaufbaumaßnahmen finanzieren, aber vielleicht für eine Entlastung und Hilfe bei der Alltagsbewältigung sorgen“, so Ulrike Hoffmann, e.V. Vorsitzende der kfd im Bistum Trier. „Wir unterstützen mit den Spenden nicht nur kfd-Mitglieder, sondern alle Frauen und Familien. Besonders schwer haben es die Alleinerziehen-den, wie wir hören.“  Es wurden mittlerweile über 70 Anträge bearbeitet und bewil-ligt. Überwiegend wird Hilfe für Kücheninventar, Elektrogeräte, Heizung, Beklei-dung, Mobiliar, Renovierungsarbeiten, einen Mietzuschuss und Schulbedarf bean-tragt. 
Pera Erbrath, kfd-Geschäftsführerin, erklärt „Wir wollen die Hochwasser-Soforthilfe so unkompliziert wie möglich für die Betroffenen gestalten. Jede Anfra-ge wird geprüft und beantwortet. Wir sind für alle Spenden auch weiterhin dank-bar. Sie werden zu 100 Prozent an die Hochwasseropfer weitergegeben. Die kfd stellt ihre Infrastruktur für Verwaltung und Abwicklung kostenfrei zur Verfügung. Alle Gruppen und EinzelspendeInnen erhalten eine Spendenquittung.“ Spenden können gezahlt werden auf das Spendenkonto der kfd: Pax Bank: IBAN: DE 32 3706 0193 3003 0300 15 Stichwort: Hochwasserhilfe.
Hintergrund: Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 23.500 Mitgliedern die größte Frauenorganisation im Bistum Trier. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informa-tionen unter www.kfd-trier.de. V.i.S.d.P.: Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Sichelstr. 36, 54290 Trier Telefon 0651-9948690, E-Mail: