Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Rettet unsere Dorfkirchen! Mit diesem Aufruf startet die Deutsche Stiftung Denk-malschutz eine Kampagne zum Erhalt vieler kleiner Dorfkirchen in Deutschland. Eine davon ist die historische Kirche in Hinzerath. Auch wenn man momentan den Eindruck hat, sie schlummere noch ein wenig im Dornröschenschlaf, steht die Zukunft des 1669 erbauten Kirchleins unter einem guten Stern, denn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert den Erhalt dieser Kirche (für den ersten Bauab-schnitt – Außensanierung) mit 30.000,-- €. Der Sanierungsaufwand ist groß. Durch die schadhafte Schiefersteineindeckung des Dachreiters und am Turm dringen un-gehindert Feuchtigkeit und Niederschlagswasser in die Holzkonstruktion ein. Eine neue, fachgerechte Eindeckung der senkrechten Flächen und Herstellung neuer Wandanschlüsse ist dringend erforderlich. Von akutem Verfall sind viele Gebäude-teile betroffen, etwa die Außenfenstern, die alte Holztür und der Turm von seinem Sockel bis zur Spitze. Der Deckenputz ist bereits absturzgefährdet, die Mauerkrone baucht aus. Auch der Kircheninnenraum muss im Zuge der anstehenden Sanie-rungsmaßnahmen von Holzwürmern und anderen Schädlingen befreit werden. Das Ausmaß des Befalls an Inventar und Empore ist groß. Der gesamte Kircheninnenraum soll ausgegast werden. 
 
In der Zeitschrift „Monumente“, die kostenlos in unserem Pfarrbüro zum Mitnehmen ausliegt, wird in der Titelgeschichte unsere Dorfkirche St. Johannes der Täufer in Hinzerath mit ihrem Charakter, ihrer Besonderheit, aber auch mit ihren Problemen vorgestellt, denn: Es handelt sich hier um ein qualitätsvolles Baudenkmal von überregionaler Bedeutung mit reicher und wertvoller Ausstattung. 
Wir hoffen, dass Sie Gelegenheit haben, in einem Denkmal wie den in diesem Heft vorgestellten einen Moment der Ruhe und Verbundenheit erleben, und empfehlen Ihnen gerne diese Lektüre. Diese und viele weitere spannende Themen rund um unsere reiche Denkmallandschaft erwarten Sie in der neuen Ausgabe des Magazins „Monumente“, herausgegeben von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Besuchen Sie Monumente auch online: www.monumente-online.de 
 
Bildnachweis: Deutsche Stiftung Denkmalschutz