Informationen zu öffentlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen (Corona-Schutzbestimmungen) Update vom 28. August 2020

Liebe Pfarrangehörige, 
 
in einem Schreiben des Generalvikars Dr. Ulrich Graf von Plettenberg vom 28. August 2020 werden die Corona-Schutzbestimmungen des Bistums Trier mit nur wenigen Änderungen bis 31. Oktober 2020 verlängert. Diese Corona-Schutzmaßnahmen werden laufend überprüft und auf die Landesverordnungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland abgestimmt. 
Der Appell des Generalvikars, nicht leichtfertig zu werden, bleibt bestehen. In seinem Brief an die Mitarbeiter*innen des Dekanates und der Pfarreien schreibt er: „Die Sommerferien liegen hinter uns und wie befürchtet steigt nach der Urlaubszeit die Zahl der Corona-Infizierten wieder. Ob es an Aufenthalten im Ausland, an der verminderten Aufmerksamkeit für die Hygiene- und Abstandregeln oder an der steigenden Zahl der Corona-Tests liegt, bleibt unklar – wahrscheinlich kommen alle Faktoren zusammen. Die Pandemie wird uns – so sieht es derzeit aus - noch längere Zeit begleiten. Wir werden damit leben müssen. Das heißt aber nicht, dass wir nur noch auf die Einhaltung der Einschränkungen achten. Bei aller gebotenen Vorsicht halte ich es vielmehr für erstrebenswert, dass wir mit kreativen Lösungen das (kirchliche) Leben in unserem Bistum gestalten. Manch einer hat mir in der vergangenen Zeit berichtet, dass vieles nicht so möglich ist wie noch Anfang des Jahres, aber vieles in neuer Form möglich wird. An vielen Orten werden Menschen kreativ, entdecken neue Möglichkeiten und Ideen, um als Gläubige das Leben weiter zu gestalten, der Vereinsamung entgegenzuwirken, Hilfe anzubieten und in Gottesdiensten den Glauben zu feiern.“
 
Was jetzt noch kommt - im laufenden Jahr - und wie es generell weitergeht, das können wir derzeit noch nicht abschätzen. Wir müssen abwarten und dabei im Alltag immer die nötige Vorsicht miteinander und die notwendige Rücksicht aufeinander beachten. 
 
Das heißt aber nicht, dass nichts geschieht. Es sind die vielen kleinen und oft unscheinbaren Dinge, die derzeit das Leben unserer Pfarreiengemeinschaft ausmachen. Der Gottesdienst vor Ort, das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, der selbstverständliche Blick zum Nachbarn und die Sorge umeinander, sich miteinander freuen und - wenn's sein muss - auch miteinander trauern, also das Leben teilen. All das muss man nicht planen, es spielt sich im normalen Alltag ab.
In der Hoffnung, dass wir trotz aller Hindernisse auch weiterhin unterwegs bleiben, wünsche ich Ihnen und uns weiterhin Kraft, Geduld und den Zusammenhalt in dieser besonderen Zeit.
  
Bleiben Sie wohlbehütet, das wünscht Ihnen 
 
Ihr Pastor 
Michael Jakob