Erstkommunion­­vorbereitung 2019 / 2020

 

Verschiebung der Erstkommuniongottesdienste  

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wurde in einem Brief des Bistums Trier mitgeteilt, dass die Feiern der Erstkommunionen im April und Mai auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben werden müssen, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat. Wann dieser Zeitpunkt sein wird, kann heute wohl noch niemand sagen, da wir zunächst einmal abwarten müssen bis sich die Situation entspannt hat und von der Bistumsleitung - die sich den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Institut anschließen - die Erlaubnis erteilt wird, wieder Gottesdienste feiern zu dürfen. In informiere Sie frühzeitig, wann und in welcher Form die Erstkommunionfeiern stattfinden können und an welchen Tagen die weitere Vorbereitung auf diesen wichtigen Tag im Leben Ihrer Kinder und Ihrer Familie sein wird. Diese drastische Entscheidung ist der Bistumsleitung nicht leichtgefallen, und wir wissen, was dies für Sie und für viele unserer Mitmenschen bedeutet. Als Christen haben wir jedoch Verantwortung für unsere Mitmenschen wir für uns selbst. 

Ich hoffe, Ihnen aufgrund dieser frühzeitigen Entscheidung die nötige Planungssicherheit zu geben. 
Mit der Bitte um Verständnis zum Wohle unserer Gesellschaft verbleibe ich 

mit freundlichen Grüßen und der Bitte - bleiben Sie und Ihre Familien gesund. 

 

Michael Jakob, Pfarrer 

 

 

 

Begleitung der Kinder durch die Eltern, Mitgehen auf dem Weg

Liebe Eltern!

Ihre Begleitung während der Kommunion­vorbereitung ist sehr wichtig. Ihr Kind kann seinen Weg vertrauensvoll nur dann gehen, wenn es merkt: Auch Vater und Mutter ist der Glaube an Gott in der Gemeinschaft der Kirche ein Herzens­anliegen. Denn all unsere Bemühungen wären fruchtlos, wenn nicht immer wieder der im Mittel­punkt stehen würde, zu dem wir die Kinder hinführen wollen: Jesus Christus. Deshalb gehört auch das gemeinsame Gebet dazu, die verschiedenen liturgischen Feiern und ganz besonders die Gottes­dienste an den Sonntagen (einschl. der Vorabend­messen).

Nur so können die Kinder mit der Kirche eine gute Gemeinschaft und Freude am Glauben erleben, wozu entscheidend die Teilnahme am Gottes­dienst und die Begegnung mit der Gemeinde beitragen, denn die Kinder sollen nicht nur etwas über den Glauben lernen, sondern ihn auch mitfeiern und leben. Zeigen Sie daher Ihrem Kind, dass auch Ihnen das wichtig ist.

Denn Erstkommunion­vorbereitung ist kein Unterricht – Erstkommunion­vorbereitung ist ein Weg!

Kinder lernen durch Nachahmung: Sie schauen sich alles bei den Eltern ab – in allen Bereichen auch im Glauben. Glauben ist zwar etwas ganz „Persönliches“, aber nicht „Privatsache“. Und Glauben ist nicht auf zwei Stunden Erstkommunion­vorbereitung in der Woche beschränkt. Glauben und Leben gehören vielmehr zusammen. So wie Eltern ihren Glauben leben – so werden es auch die Kinder tun! Daher brauchen wir in unseren Gemeinden Menschen, die ihren Glauben bezeugen – ihn vorleben.

Eine solche „Basis des Miteinanders“ zu erleben ist heute ganz wichtig geworden. Wenn sich die ganze Familie im wahrsten Sinne des Wortes auf den Weg zu Jesus Christus macht, legen Sie etwas ganz Wertvolles in den Glaubens­grundstein Ihres Kindes und vielleicht auch in Ihren Eigenen.